Ergo Proxy
Überblick Ergo Proxy ist ein düsterer Science-Fiction-Anime aus dem Jahr 2006, produziert von Manglobe. Er kombiniert Cyberpunk, Mystery, Psychologie und Philosophie. Die Serie umfasst 23 Episoden. Handlung Die Geschichte spielt in der postapokalyptischen Zukunft: Nach einer Umweltkatastrophe lebt die Menschheit in abgeschotteten Kuppelstädten, geschützt vor der tödlichen Außenwelt. Die Hauptfigur ist Re-l Mayer, eine Ermittlerin in der Stadt Romdo. Sie untersucht eine Serie von Morden, die scheinbar von AutoReivs (androidenähnlichen Helfern) begangen werden, die durch ein mysteriöses „Cogito-Virus“ Bewusstsein entwickeln. Bei ihren Nachforschungen stößt Re-l auf ein geheimnisvolles, übermenschliches Wesen namens Proxy. Gleichzeitig taucht Vincent Law auf, ein Immigrant aus einer anderen Stadt, der mehr mit den Proxys zu tun hat, als er selbst begreift. Im Verlauf der Serie wird enthüllt, dass die Proxys von Menschen erschaffen wurden, um während der unbewohnbaren Phase der Erde als „Götter“ über die Menschen zu wachen. Doch mit der Rückkehr der Menschheit in die Außenwelt verlieren sie ihren Sinn. Vincent Law wird zum Schlüssel, da er selbst ein Proxy ist – der Ergo Proxy. Themen & Stil Philosophisch & existenziell: Identität, Bewusstsein, Schöpfung und die Frage nach „Menschlichkeit“. Atmosphäre: Düster, melancholisch, teils surreal mit tiefen psychologischen Symbolen. Genre-Mix: Cyberpunk-Optik, Mystery-Thriller, gepaart mit postapokalyptischer Endzeit. Fazit Ergo Proxy ist kein leichter Action-Anime, sondern eine komplexe, tiefgründige Geschichte, die viel Raum für Interpretation lässt. Wer Serien wie Ghost in the Shell oder Serial Experiments Lain mag, findet hier eine ähnliche Mischung aus Philosophie, Science-Fiction und Mystery.